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Beratung Espressomaschinen & Kaffee

Testen und schmecken Sie die Unterschiede der verschiedenen Espressomaschinen, Mühlen, sowie Kaffees bei uns!

Was ist ein “Einkreiser”, “Zweikreiser”, Dual Boiler? Was bringt eine sog. PID Steuerung, Welche Mühle ist passend – Einstiegsgerät oder doch großes Mahlwerk? Usw. Viele Fragen, auf die wir Ihnen gerne praktische Antworten geben. Kontaktieren Sie uns!

Bei uns finden Sie günstige, aber praxistaugliche Einstiegsgeräte, aber auch Top Espressomaschinen und Mühlen. Welche Geräte zu Ihnen passen (Platz, Budget usw.) finden wir gerne mit Ihnen heraus.

“Zuerst kosten, dann kaufen” –

Wir empfehlen den Espresso/Kaffee aus den verschiedenen Espressomaschinen zu verkosten und selbst zuzubereiten. Erst dann sollten Sie eine Kaufentscheidung treffen.

Bedenken Sie: Sie leben recht lange mit Ihrer Espressomaschine / Mühle und werden diese auch sehr oft benutzen. Da sollte alles passen.

Viele Fragen, die wir gerne in einem Beratungsgespräch mit Ihnen beantworten.

Lelit Bianca PL162T mit E61 Brühgruppe
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Elektra Verve mit gesättigter Brühgruppe
Ascaso Baby T mit PID gesteuertem Thermoblock

E61 Brühgruppe oder doch eine “gesättigte” Brühgruppe?

Was für eine Espressomaschine für Sie die richtige ist, hängt ganz von Ihren Bedürfnissen und Interessen ab. Jedenfalls kann nicht gesagt werden, dass eine der zwei Brühgruppentypen besser ist als die andere. Beide Brühgruppen und damit die Espressomaschinen haben Vor- und Nachteile: 

Espressomaschinen mit der E61 Brühgruppen machen cremigen Espresso wie in Italien an der Bar. Die E61 Brühgruppe ist leicht handzuhaben und zu reinigen. Das Duschsieb kann hier mit wenigen Handgriffen entfernt werden, was auch mehrmals in der Woche gemacht werden sollte. Andererseits ist die exakte Temperierung des Brühwassers mit der E61 auch bei Dual Boiler Maschinen schwer bis gar nicht möglich.

Oft wird Anderes versprochen, jedoch bedingt der lange Leitungsweg des Wassers aus dem Brühwasserkessel (dort befindet sich die PID Temperatursonde) und die große träge Masse der Brühgruppe, dass die Wassertemperatur im Siebträger schwer zu kontrollieren ist. Zum “Temperatursurfen” ist die E61 weniger ungeeignet. Ein Nachteil für eilige ist auch die vergleichsweise lange Aufheizzeit von mindestens 10 Minuten, manchmal sogar deutlich mehr. Ein Vorteil ist jedoch “retro” Optik: eine Espressomaschine mit E61 Brühgruppe ist immer ein Blickfang. Für alle die gerne experimentieren oder Kaffee´s mit höheren Arabica Anteilen bevorzugen, können Espressomaschinen mit gesättigter Brühgruppe das richtige sein.

Was bringt eine PID Steuerung?

Oft wird die Frage gestellt, was eine PID Steuerung bei Espressomaschinen bringt?

Gleich vorweg: ein PID Controller macht nur wirklich Sinn in Kombination mit einem schweren Kessel (58mm Brühgruppe) ab 300ml Fassungsvermögen. Bei Espressomaschinen mit 57mm Brühgruppe ist fast immer ein kleiner, leicht ausgeführter 250ml Brühwasserkessel verbaut. Dieser hat eine geringe Temperaturstabilität, was bewirkt, dass die Brühwassertemperatur beim Kaffeebezug schnell und stark abfällt. Die Heizungssteuerung kommt kaum mit dem “Nachregeln” hinterher.

Bei herkömmlichen Zweikreis-Wärmetauscher Espressomaschinen wird der Kesseldruck und damit die Kesseltemperatur mittels eines sog. Pressostaten geregelt. Diese Methode ist günstig und robust und damit am meisten verbreitet. Bei Dual Boiler Espressomaschinen kann die Temperatur des Brühwasserkessels nicht über einen Pressostaten geregelt werden. Die Wassertemperatur hat ja unter 100 Grad C, somit gibt es auch keinen Dampfdruck. Hier kommt die PID Steuerung zur Anwendung, wodurch die Kesseltemperatur elektronisch gradgenau geregelt wird.

Ein verbreiteter Irrtum besteht in der Annahme, dass bei Wärmetauscher Espressomaschinen mittels PID die Brühwassertemperatur exakt geregelt werden kann, was jedoch vom Prinzip her unmöglich ist. Ganz klar muss gesagt werden, dass eine PID Steuerung NUR bei Dual Boiler Maschinen und Einkreis-Espressomaschinen sinnvoll ist!

PID Steuerung für exakt temperiertes Brühwasser:

Der Einfluss der Temperatur des Brühwassers wird vielfach unterschätzt. In einem Bereich von etwa 89 bis 97 Grad Celsius des Brühwasser verändern sich Aromen, Bitterstoffe  und Säuren stark.

Eine Erhöhung der Brühtemperatur bewirkt eine stärkere Extraktion, eine Abschwächung der aromatischen Säuren, und Zunahme der Bitterstoffe.

Niedrige Brühtemperaturen bringen vor allem bei hell gerösteten Kaffees die fruchtigen Aromen zur Geltung.

Beispiel für eine PID Steuerung bei der Lelit PL162T Bianca